Viele Kund:innen kaufen heutzutage Produkte über ihre Smartphones. Tatsächlich hat eine Studie der IFH Köln ergeben, dass Mobiltelefone für mehr als zwei Drittel des Gesamttraffics im weltweiten E-Commerce verantwortlich waren. Die besten Apps, um Sachen zu verkaufen, werden deshalb bei privaten und gewerblichen Verkäufer:innen immer beliebter.
Vielleicht betreibst du bereits einen E-Commerce-Shop oder möchtest dir mit Dingen, die du nicht mehr brauchst, etwas dazuverdienen – ganz ohne den Aufwand eines Flohmarkts oder den Gang in einen Second-Hand-Laden. In beiden Fällen gibt es zahlreiche Apps, die dir helfen können, Gegenstände online zu verkaufen.
In diesem Beitrag erfährst du, wie du die passende App für deine Bedürfnisse auswählst und welche Best Practices sich beim Verkauf über Apps bewährt haben. Außerdem bekommst du eine Übersicht der besten Apps, um Sachen online oder lokal zu verkaufen.
Wie findest du die besten Apps, um Sachen zu verkaufen?
- Berücksichtige dein Publikum
- Recherchiere die Gebührenstruktur
- Erkunde die Funktionen
- Überprüfe die Rückgabe- und Versandrichtlinien
- Denke an dein Wachstum
Du suchst die besten Apps, um Sachen zu verkaufen? Diese 5 Schritte helfen dir bei der Auswahl.
1. Berücksichtige dein Publikum
Definiere die Zielgruppe deines Produkts und recherchiere, welche Verkaufs-Apps zu deinem Markt passen. Die besten Apps, um Sachen zu verkaufen, sind die, die deine Zielgruppe verwendet. Wenn du Kleidung verkaufen möchtest, ist Vinted eine gute Wahl. Plattformen wie eBay richten sich dagegen oft an Käufer:innen, die auf der Suche nach Elektronikartikeln, Sammlerstücken oder Vintage-Produkten sind.
Überlege außerdem, ob sich deine Artikel besser an lokale Käufer:innen oder an Kund:innen außerhalb deiner Region richten. Wenn du Möbel verkaufen möchtest, eignet sich eine Plattform wie Facebook Marketplace, die gezielt für lokale Verkäufe genutzt wird. Wenn du dagegen ein besonderes Paar Schuhe, handgefertigte Produkte oder Nischenartikel verkaufst, kann eine App mit größerer Reichweite sinnvoller sein.
Denke auch darüber nach, wie schnell du Zugriff auf dein Geld haben möchtest. Bei lokalen Verkäufen kannst du bei persönlicher Übergabe oft direkt bezahlt werden. Bei digitalen Verkaufs-Apps hängt die Auszahlung dagegen von den jeweiligen Plattformregeln ab.
2. Recherchiere die Gebührenstruktur
Vergleiche Verkaufsgebühren, Einstellgebühren, Versandkosten und andere Kosten für den Verkauf von Artikeln über verschiedene Apps. Jede App hat ihre eigene Gebührenstruktur. Manche Plattformen verlangen je nach Produktkategorie unterschiedliche Gebühren, andere berechnen keine zusätzlichen Verkaufsgebühren neben den üblichen Zahlungsabwicklungsgebühren.
Berücksichtige außerdem den Komfortfaktor. Plattformen mit höheren Gebühren können sich lohnen, wenn sie dir Arbeit abnehmen, etwa beim Fotografieren, Einstellen, Versenden oder bei der Zahlungsabwicklung.
3. Erkunde die Funktionen
Jede App bietet unterschiedliche Funktionen, zum Beispiel verschiedene Zahlungsmethoden, Gast-Checkouts, beschleunigte Checkouts, Direktüberweisungen oder In-App-Nachrichten.
eBay bietet etwa Auktionsfunktionen, bei denen du einen Mindestpreis festlegen kannst und Interessierte gegeneinander bieten. Andere Apps setzen stärker auf lokale Kommunikation, Social-Style-Profile, Livestream-Verkäufe oder automatisierte Versandetiketten.
Überlege deshalb nicht nur, was du jetzt brauchst, sondern auch, welche Funktionen dir später helfen könnten. Wenn du zum Beispiel aus gelegentlichen Verkäufen ein kleines Reseller-Business machen möchtest, sind Analysefunktionen, ein eigener Markenauftritt und eine gute Integration mit deinem Shop wichtiger als bei einem einmaligen Kleiderschrankverkauf.
4. Überprüfe die Rückgabe- und Versandrichtlinien
Die besten Apps, um Sachen zu verkaufen, bieten transparente Rückgaberichtlinien. Informiere dich, ob Rückgaben erlaubt sind, wie lange sie möglich sind und wer im Fall einer Rücksendung die Kosten trägt.
Bevor du mit dem Verkauf über eine App startest, solltest du außerdem die Versandbedingungen prüfen. Manche Plattformen übernehmen die Versandkosten, andere überlassen sie den Verkäufer:innen oder Käufer:innen. Bei lokalen Marktplätzen musst du Zahlung und Fulfillment oft direkt mit den Käufer:innen abstimmen.
5. Denke an dein Wachstum
Wenn du nur ein paar gebrauchte Dinge verkaufen möchtest, ist dir ein eigener Markenauftritt vielleicht nicht wichtig. Wenn du aber planst, aus einem Nebenprojekt ein dauerhaftes Geschäft zu machen, solltest du eine App wählen, die zu deinem Wachstum passt.
Ein eigener Onlineshop gibt dir mehr Kontrolle über Design, Kundenbeziehung, Markenidentität und Einkaufserlebnis. Marktplätze können dir dagegen Reichweite bringen, schränken aber oft ein, wie stark du dich von anderen Anbieter:innen abheben kannst.
Tipps für den Verkauf über Apps
- Mache hochwertige Produktbilder
- Schreibe ansprechende Produktbeschreibungen
- Lege angemessene Preise fest
- Sichere dich ab
Lerne, wie du deine Verkaufsanzeigen optimierst, bevor du die besten Apps, um Sachen zu verkaufen, durchstöberst.
Mache hochwertige Produktbilder
Hochwertige Produktfotos können darüber entscheiden, ob jemand auf dein Angebot klickt oder einfach weiterscrollt. Käufer:innen verlassen sich beim Online-Kauf stark auf Bilder, weil sie das Produkt nicht anfassen oder vor Ort prüfen können.
Auch wenn Smartphones mittlerweile über gute Kameras verfügen, kann sich die Investition in eine Kamera lohnen, die dir mehr Kontrolle über Schärfentiefe und Belichtung gibt.
Du kannst professionelle Fotos vor schlichten, farbigen Hintergründen aufnehmen oder deine Produkte in einer natürlichen Umgebung inszenieren. South Van Der Lee, die Gründerin von GOGO Sweaters aus Calgary, zeigt ihre Produkte draußen im Einsatz.
„Es ist wirklich wichtig, dass wir Fotos verwenden – besonders wenn du versuchst, online zu verkaufen –, in die sich die Käufer:innen hineinversetzen können“, sagt sie in einer Episode von Shopify Masters.
Schreibe ansprechende Produktbeschreibungen
Erfolgreiche Online-Verkäufe beginnen mit überzeugenden und ehrlichen Produktbeschreibungen. Eine gute Beschreibung beantwortet die wichtigsten Fragen: Was wird verkauft? In welchem Zustand ist der Artikel? Welche Maße, Materialien, Farben oder Besonderheiten gibt es?
Wenn du gebrauchte Artikel wie Möbel oder Secondhand-Kleidung verkaufst, beschreibe genau den Zustand, inklusive etwaiger Gebrauchsspuren oder Schäden. Diese Transparenz stärkt das Vertrauen in dich auf der Plattform und kann dir helfen, einen guten Ruf aufzubauen. Schon eine einzige negative Bewertung aufgrund fehlender oder irreführender Angaben kann sich negativ auf deinen Verkaufserfolg auswirken.
Genaue Beschreibungen können außerdem helfen, Rückgaben zu vermeiden. Wenn Kund:innen wissen, was sie erwartet, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass der Artikel nach dem Kauf nicht ihren Erwartungen entspricht.
Erfahre in diesem Video, was sich bei Sidekick geändert hat:
Lege angemessene Preise fest
Ein wettbewerbsfähiger Preis ist entscheidend. Recherchiere vergleichbare Produkte und analysiere, wie deren Preise zustande kommen.
Wenn du neue Produkte verkaufst, kalkuliere alle variablen Kosten (z. B. Materialien, Produktion) sowie fixe Ausgaben (z. B. Miete, Tools). Anschließend fügst du eine Marge hinzu, um einen angemessenen Gewinn zu erzielen. Du kannst den Gewinnmargenrechner von Shopify verwenden, um einen angemessenen Preis zu finden.
Wenn du gebrauchte Produkte verkaufst, ist die Preisfindung oft weniger eindeutig. Berücksichtige den ursprünglichen Verkaufspreis, den aktuellen Zustand, die Seltenheit des Artikels und die Nachfrage. Vergleiche außerdem Preise auf mehreren Plattformen, damit du einschätzen kannst, wie ähnliche Produkte bewertet werden.
Sichere dich ab
Gib niemals persönliche Informationen an Käufer:innen weiter und lade sie nicht in dein Zuhause ein. Wenn du Artikel lokal verkaufst und persönlich übergibst, triff dich an einem sicheren, gut frequentierten Ort in der Öffentlichkeit. Überprüfe zudem die Profile potenzieller Käufer:innen im Vorfeld, um ihre Identität einzuschätzen. Nutze sichere Zahlungsmethoden wie PayPal, Stripe oder Shopify Payments, um dich zusätzlich abzusichern.
Die besten Apps, um Sachen zu verkaufen
Es gibt zahlreiche Apps, mit denen du Produkte online oder lokal verkaufen kannst. Hier sind einige der besten Apps, um Sachen zu verkaufen, bewertet nach Sicherheit, Zielgruppenrelevanz, Gebühren und Benutzerfreundlichkeit:
| Verkaufs-App | Gebühren für Verkäufer:innen | Geeignet für |
|---|---|---|
| Shop | Keine zusätzlichen Verkaufsgebühren; es fallen nur übliche Zahlungsabwicklungsgebühren an | E-Commerce-Unternehmen jeder Größe |
| eBay | Für Privatverkäufer:innen innerhalb Deutschlands kostenlos Für gewerbliche Verkäufer:innen Angebotsgebühr und Verkaufsprovision, plus 0,35 € pro Bestellung, 0,45 € bei Bestellungen über 10 €. |
Antiquitäten, Sammlerstücke, Elektronik und Nischenprodukte |
| Kleinanzeigen | Einfache Anzeigen kostenlos für Privatpersonen, Extras gebührenpflichtig | Möbel, Kleidung, Elektronik, Babyartikel und mehr |
| Facebook Marketplace | Keine Gebühren | Lokale Verkäufer:innen |
| Vinted | Keine Verkaufsgebühren für Verkäufer:innen; Käufer:innen zahlen eine Käuferschutzgebühr von 5 % des Preises plus 0,70 € | Neue und gebrauchte Kleidung sowie Accessoires |
| Etsy | Einstellgebühr, Transaktionsgebühr, Zahlungsabwicklungsgebühr, Einrichtungsgebühr | Handgemachtes, Vintage und kreative Produkte |
| Depop | 10 % Verkaufsgebühr plus Zahlungsabwicklungsgebühren | Vintage-Mode, Streetwear und junge Zielgruppen |
1. Shop
Für den Online-Verkauf ist die Shop-App von Shopify eine der besten Möglichkeiten, um potenzielle Käufer:innen auf ihren Smartphones zu erreichen.
Du kannst über die Shop-App verkaufen, wenn du einen Onlineshop von Shopify hast und die Zulassungsvoraussetzungen erfüllst. Dazu gehört, dass du die Shopify-Richtlinien und Nutzungsbedingungen einhältst, Shopify Payments und mindestens den Starter-Tarif nutzt und eine Chargeback-Rate unter 1 % hast.
Ein Vorteil für Händler:innen: Es fallen keine zusätzlichen Verkaufsgebühren für die Shop-App an, abgesehen von den üblichen Zahlungsabwicklungsgebühren. Das kann die Kosten im Vergleich zu gebührenbasierten Marktplätzen reduzieren.
Die Nutzung der Shop-App gibt dir außerdem Zugang zu Shop-Campaigns. Dieses Programm basiert auf Zahlung pro Conversion und ermöglicht es dir, neue Kund:innen mit exklusiven Angeboten anzusprechen. Wie Andrius Baranauskas, Produktdirektor bei Shopify, in einer Episode von Shopify Masters erklärt, „haben wir Marken gesehen, die das Produkt verwendet und ihre Kundenakquisitionskosten um 40 % durch die Nutzung von Shop Campaigns gesenkt haben.“
Käufer:innen in der Shop-App können Bestellungen verfolgen, auf exklusive Angebote zugreifen, Produktkollektionen erstellen und mehrere Zahlungsmethoden nutzen.
Für wen geeignet?
E-Commerce-Unternehmen jeder Größe.
Wichtige Funktionen
- Keine zusätzlichen Verkaufsgebühren über die Shop-App
- Beschleunigter Checkout mit Shop Pay
- Personalisierte Produktempfehlungen
- Shop-Campaigns zur Gewinnung neuer Kund:innen
- Detaillierte Sendungsverfolgung
2. Kleinanzeigen
Kleinanzeigen ist die in Deutschland größte Plattform für lokale Kleinanzeigen. Dort findest du alle Arten von privat verkauften Artikeln, wie Möbel, Elektronik, Kleidung, Babyartikel und mehr. Das Einstellen von einfachen Anzeigen ist kostenlos für Privatpersonen. Möchtest du Anzeigen hochschieben, hervorheben oder andere Extra-Funktionen nutzen, musst du dafür zahlen.
Verkäufer:innen können Artikel zur Abholung anbieten oder sie versenden. Versandetiketten können direkt in der App erstellt werden. Für sicherere Verkäufe kannst du die Option „Sicher bezahlen“ verwenden, für die allerdings Käufer:innen mit 0,50 € plus 4,5 % des Verkaufspreises aufkommen müssen.
Für wen geeignet?
Lokale, private Verkäufer:innen, die alles von Möbeln über Elektronik bis Kleidung verkaufen möchten.
Wichtige Funktionen
- Lokale Suche in einem bestimmten Umkreis
- Kostenloses Einstellen von Anzeigen mit optionalen bezahlten Funktionen
- Möglichkeit, „Sicher bezahlen“ zu verwenden
- Erstellung von Versandetiketten direkt in der App
3. eBay
Die eBay-App hilft dir, Angebote für neue und gebrauchte Artikel zu erstellen, zu bearbeiten und zu überwachen. eBay, der drittmeistbesuchte Online-Marktplatz weltweit nach Amazon und Temu, ist besonders nützlich für den Verkauf von Vintage-Gegenständen und Antiquitäten in Nischenmärkten wie Sammlerstücken, Spielzeug oder Sportartikeln.
eBay begann als Auktionsplattform und unterstützt heute sowohl Auktionen als auch Festpreisangebote. Dadurch eignet sich die Plattform für Produkte, deren Marktwert schwankt oder bei denen Käufer:innen bereit sind, gegeneinander zu bieten.
eBay unterscheidet zwischen
- privaten Verkäufen, für die du innerhalb Deutschlands nichts bezahlen musst, und
- gewerblichen Verkäufen, bei denen eine Angebotsgebühr von 0,35 € bei Festpreis-Angeboten oder 0,50 € bei Auktionen, eine Verkaufsprovision je nach Kategorie sowie 0,35 € pro Bestellung (bei Bestellungen über 10 € sind es 0,45 €) anfallen.
Für wen geeignet?
Verkäufer:innen von Antiquitäten, Sammlerstücken, Elektronik, Vintage-Artikeln und anderen Nischenprodukten.
Wichtige Funktionen
- Auktionen und Festpreisangebote
- Große internationale Käuferbasis
- Optionale Shop-Funktionen für einen stärkeren Markenauftritt
4. Facebook Marketplace
Facebook Marketplace ist ein Online-Marktplatz, der für alle mit einem Facebook-Konto verfügbar ist. Du kannst dort Artikel kostenfrei anbieten, mit Interessent:innen über den Messenger kommunizieren und die Zahlungsmethode dort absprechen.
Marketplace ist ideal, wenn du Artikel lokal verkaufen möchtest. Du kannst den geografischen Radius festlegen und so gezielt in deiner Region verkaufen. Praktisch für Möbel, Sportgeräte, Haushaltswaren oder andere schwer versendbare Dinge.
Die Plattform ist besonders stark für Verkäufe von Verbraucher:in zu Verbraucher:in.
Für wen geeignet?
Lokale Verkäufer:innen, besonders für Möbel, Babyartikel, Haushaltswaren, Kleidung und schwer versendbare Produkte.
Wichtige Funktionen
- Kommunikation über Facebook Messenger
- Regionale Suche und lokale Abholung
- Keine Gebühren
5. Vinted
Vinted gehört zu den beliebtesten Apps in Deutschland für den Verkauf von neuer und gebrauchter Kleidung sowie Modeaccessoires. Die Plattform richtet sich an Privatpersonen, die auf einfache Weise ausgemistete Kleiderschränke zu Geld machen möchten, ganz ohne großen Aufwand oder technische Hürden.
Für Verkäufer:innen fallen keine Gebühren an. Stattdessen zahlen Käufer:innen eine Käuferschutzgebühr von 5 % des Preises plus 0,70 €. Der Versand wird direkt über die App organisiert. Nach dem Verkauf erhältst du ein fertiges Versandetikett mit allen nötigen Informationen.
Zwar bietet Vinted keine umfassenden Analysefunktionen wie manche internationalen Plattformen. Dafür punktet die App mit einfacher Bedienung, großer Reichweite im deutschsprachigen Raum und einer aktiven Community. Wenn du in Deutschland unkompliziert Modeartikel verkaufen möchtest, ist Vinted eine etablierte Lösung.
Für wen geeignet?
Privatpersonen, die Kleidung, Schuhe, Taschen oder Accessoires in Deutschland und Europa verkaufen möchten.
Wichtige Funktionen
- Keine Verkaufsgebühren für Verkäufer:innen
- Versandabwicklung direkt in der App
- Große Mode-Community
6. Etsy
Gegründet im Jahr 2005, ist Etsy eine der beliebtesten Plattformen für den Verkauf von handgefertigten und Vintage-Artikeln. Du kannst die Leistung deines Shops mit Analysen wie Conversion Rate und Suchanfragen verfolgen.
Etsy eignet sich besonders für kreative Produkte, Einzelstücke, personalisierte Artikel und Vintage-Ware. Die Plattform bietet außerdem Werbemöglichkeiten, mit denen du mehr Besucher:innen auf deinen Shop lenken kannst. Dropshipping erlaubt Etsy nicht.
Etsy erhebt eine Einstellgebühr von 0,20 $ (ca. 0,18 €) pro Artikel, eine Transaktionsgebühr von 6,5 % und eine zusätzliche Zahlungsabwicklungsgebühr von 4 % plus 0,30 € pro Transaktion für Verkäufer:innen, die Etsy Payments nutzen. Außerdem gibt es eine Einrichtungsgebühr für neue Shops.
Für wen geeignet?
Kreative Händler:innen, Kunsthandwerker:innen und Verkäufer:innen von Vintage-Produkten.
Wichtige Funktionen
- Eigener Shop mit Bannerbild
- Analysefunktionen für Shop-Leistung
- Etsy Payments für gängige Zahlungsmethoden
- Werbemöglichkeiten innerhalb und außerhalb der Plattform
7. Depop
Depop ist eine App für den Verkauf von Kleidung, Vintage-Mode und Streetwear und gehört seit Juli 2026 zu eBay. Die Plattform funktioniert stärker als ein soziales Netzwerk als ein klassischer Marktplatz: Verkäufer:innen präsentieren ihre Artikel in einem eigenen Profil, Käufer:innen können folgen, stöbern und Trends entdecken.
Wenn du aus Deutschland verkaufst, zahlst du 10 % Verkaufsgebühr auf den Artikelpreis und die Versandkosten sowie PayPal-Gebühren. Wenn du Angebote hervorheben möchtest, zahlst du 8 % des Verkaufspreises.
Depop eignet sich besonders, wenn du eine jüngere, modeaffine Zielgruppe erreichen möchtest. Neben dem kostenlosen Einstellen gibt es oft optionale Funktionen, mit denen du die Sichtbarkeit deiner Angebote erhöhen kannst.
Für wen geeignet?
Verkäufer:innen von Vintage-Kleidung, Streetwear und individuellen Fashion-Artikeln.
Wichtige Funktionen
- Social-Style-Storefronts
- Optionale hervorgehobene Angebote
- Geeignet für internationale Mode-Zielgruppen
Die besten Apps, um Sachen zu verkaufen – FAQ
Was sind die besten Apps, um Sachen zu verkaufen?
Einige der besten Apps, um Sachen zu verkaufen, sind die Shop-App für Shopify-Händler:innen, Vinted für neue oder gebrauchte Modeprodukte und Facebook Marketplace für den lokalen Verkauf von Artikeln. Welche App am besten ist, hängt davon ab, was du verkaufst, ob du lokal oder online verkaufen möchtest und wie wichtig dir Gebühren, Reichweite und Markenauftritt sind.
Was ist die beste Plattform für den Online-Verkauf?
Du kannst deine Produkte und Dienstleistungen in sozialen Medien, auf Plattformen wie Etsy und Facebook Marketplace oder durch die Erstellung eines E-Commerce-Shops auf einer Plattform wie Shopify verkaufen. Shopify macht es besonders einfach, einen professionellen Shop mit sicheren Transaktionen, integrierten SEO- und Marketing-Tools sowie Zugang zur Shop-App einzurichten.
Welche Verkaufs-App hat die niedrigsten Gebühren?
Apps und Plattformen mit besonders niedrigen Gebühren sind Kleinanzeigen, Facebook Marketplace, Vinted und Shop. Die Shop-App ist in Shopify-Plänen enthalten und berechnet keine zusätzlichen Verkaufsgebühren. Vinted erhebt in der Regel keine Verkaufsgebühren für Verkäufer:innen. Facebook Marketplace ist in Deutschland kostenlos.
Wo kannst du Sachen online kostenlos verkaufen?
Du kannst Sachen online oder lokal kostenlos über Plattformen wie eBay, Vinted, Facebook Marketplace oder Kleinanzeigen anbieten. Beachte aber, dass bei vielen Plattformen trotzdem Gebühren anfallen können, wenn ein Artikel verkauft wird oder wenn du Versand, Zahlungsabwicklung oder hervorgehobene Angebote nutzt.
Was ist die beste App, um Kleidung zu verkaufen?
Für Kleidung sind Vinted, Depop und eBay beliebte Optionen. In Deutschland ist Vinted besonders stark, weil die App eine große lokale Community hat und Verkäufer:innen keine Verkaufsgebühren zahlen.
Welche App eignet sich am besten für lokale Verkäufe?
Für lokale Verkäufe eignen sich besonders Facebook Marketplace und Kleinanzeigen. Sie sind nützlich für Möbel, Sportgeräte, Haushaltswaren, Elektronik oder andere Artikel, die schwer zu versenden sind. Achte bei persönlichen Übergaben immer auf einen sicheren Treffpunkt in der Öffentlichkeit.




