Ein Upgrade von Shopify Advanced auf Shopify Plus ist eine geschäftliche Entscheidung und hängt davon ab, ob die zusätzlichen Kontrollmöglichkeiten und potenziellen Einsparungen bei den Betriebskosten die höheren monatlichen Gebühren rechtfertigen.
Zu den aktuellen Preisen beginnt Shopify Advanced bei 345 € pro Monat bei jährlicher Abrechnung. Shopify Plus ist bei einer dreijährigen Vertragslaufzeit ab 2.100 € pro Monat erhältlich. Der Preisunterschied kann durch niedrigere Zahlungsgebühren, weniger aufwendige Übergangslösungen und leistungsfähigere Checkout-Funktionen ausgeglichen werden. Entscheidend ist dabei nicht nur dein Umsatz, sondern auch, ob dein aktueller Plan betriebliche Einschränkungen mit sich bringt, die dich Zeit oder Geld kosten.
In diesem Leitfaden erfährst du, welche Umsatzschwellen und Voraussetzungen für Shopify Plus gelten, woran du erkennst, dass Shopify Advanced nicht mehr ausreicht, und wann sich Shopify Plus für umsatzstarke Unternehmen lohnt. Außerdem zeigen wir dir, wie du ein Upgrade auf Shopify Plus durchführst und was sich nach dem Wechsel verändert.
Was ist Shopify Plus?
Shopify Plus ist die E-Commerce-Lösung von Shopify für umsatzstarke Unternehmen mit komplexen Anforderungen. Der Plan bietet unter anderem erweiterte Checkout-Anpassungen, B2B-Funktionen, unbegrenzte Mitarbeiterkonten und zusätzliche Möglichkeiten für den internationalen Handel.
Gibt es eine Umsatzschwelle für Shopify Plus?
Für Shopify Plus gibt es keine allgemeingültige Umsatzschwelle. Der Plan richtet sich an umsatzstarke Unternehmen mit komplexen Anforderungen. Ein bestimmtes Bruttowarenvolumen (GMV) oder ein Mindestjahresumsatz ist jedoch nicht vorgeschrieben.
Bei einer Standardkonfiguration und einjährigen Vertragslaufzeit kostet Shopify Plus 2.250 € pro Monat bei oder 2.100 € pro Monat bei einer dreijährigen Laufzeit. Für einige größere oder komplexere Unternehmen gilt eine variable Plattformgebühr, die vom Umsatz und Geschäftsmodell abhängt. Dabei unterscheidet sich die Gebührenstruktur zwischen dem B2B-Geschäft (Business-to-Business) und dem Direktvertrieb an Endkund:innen (Direct-to-Consumer, DTC).
Shopify veröffentlicht geschätzte Umsatzschwellen, ab denen sich ein Wechsel zu Shopify Advanced durch niedrigere Zahlungsgebühren finanziell ausgleichen kann:
| Region | Mit Shopify Payments | Ohne Shopify Payments |
|---|---|---|
| USA und Australien | 1,32 Mio. US-Dollar | 528.000 US-Dollar |
| Kanada, Großbritannien und Irland | 880.000 US-Dollar | 528.000 US-Dollar |
| Singapur und Neuseeland | 2,64 Mio. US-Dollar | 528.000 US-Dollar |
Diese Schätzungen zeigen, ab welchem Umsatz die niedrigeren Zahlungsgebühren den höheren Preis von Shopify Advanced ausgleichen können. Sie sind jedoch keine Voraussetzungen für ein Upgrade auf Shopify Plus.
Bei Shopify Plus prüft das Vertriebsteam zunächst das Verkaufsvolumen, die Zahlungsabwicklung und die betrieblichen Anforderungen deines Unternehmens, bevor es ein individuelles Preisangebot erstellt.
Ab welchem Umsatz lohnt sich Shopify Plus?
Es gibt keinen festen Monatsumsatz, ab dem Shopify Plus automatisch eine lohnende Investition ist. Ob sich ein Upgrade auf Shopify Plus rechnet, hängt davon ab, wie viel dein Unternehmen im Vergleich zu Shopify Advanced einspart oder zusätzlich erwirtschaftet.
Für deine Berechnung solltest du fünf Bereiche berücksichtigen:
- Plangebühren: Shopify Advanced für 345 € pro Monat bei jährlicher Abrechnung beziehungsweise 384 € bei monatlicher Zahlung. Shopify Plus liegt bei 2.100 oder 2.250 € pro Monat, abhängig von der Vertragslaufzeit.
- Zahlungsgebühren: Für Unternehmen im DACH-Raum beginnen die regulären Gebühren für Online-Kartenzahlungen bei Shopify Advanced bei 1,6 % zuzüglich 0,30 € und bei Shopify Plus bei 1,3 % zuzüglich 0,30 €. Die Transaktionsgebühren für externe Zahlungsanbieter:innen sinken von 0,6 % (Shopify Advanced) auf 0,2 % (Shopify Plus). Da sich diese Gebühren je nach Land unterscheiden, solltest du für deine endgültige Berechnung die Konditionen aus deinem individuellen Shopify Plus-Angebot verwenden.
- Verbesserungen beim Checkout: Der Shopify Checkout erzielt im Durchschnitt eine um 15 % höhere Conversion-Rate als andere E-Commerce-Plattformen. Diese Zahl bezieht sich jedoch auf einen plattformübergreifenden Vergleich und ist keine Prognose für die Verbesserungen durch ein Upgrade. Berechne deinen erwarteten Mehrumsatz deshalb anhand der konkreten Checkout-Anpassungen, die du mit Shopify Plus umsetzen möchtest.
- Risiken bei Verkaufsspitzen: Der Checkout von Shopify Plus wurde für mehr als 10.000 Checkouts pro Minute unter Last getestet. Berücksichtige, welche Umsätze du bei vergangenen Ausfällen oder fehlgeschlagenen Produkteinführungen verloren hast. Die genannte Kapazität stellt allerdings keine Umsatzvoraussetzung für Shopify Plus dar.
- Kosten für Übergangslösungen: Ermittle, wie viel du für zusätzliche Apps, Entwicklungsaufwand und manuelle Prozesse ausgibst, um die Einschränkungen von Shopify Advanced auszugleichen. Berücksichtige anschließend nur die Kosten, die durch das Upgrade tatsächlich entfallen würden.
Eine von Shopify in Auftrag gegebene unabhängige Beratungsstudie ergab, dass die Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership, TCO) von Shopify im Durchschnitt 33 % niedriger waren als bei konkurrierenden Plattformen. Dieser Wert bezieht sich allerdings auf den Vergleich zwischen Shopify und anderen E-Commerce-Plattformen. Er gibt nicht an, wie viel du durch einen Wechsel von Shopify Advanced zu Shopify Plus einsparen kannst.
Der tatsächliche Break-even-Point hängt von deinem Transaktionsvolumen, der Verteilung deiner Zahlungsmethoden, deinen Betriebskosten und dem erwarteten zusätzlichen Gewinn durch die neuen Funktionen ab. Das Shopify Plus-Vertriebsteam kann dir die aktuellen Konditionen für eine fundierte Berechnung zur Verfügung stellen.
Shopify Plus: Voraussetzungen und Anforderungen
Ein Upgrade auf Shopify Plus wird insbesondere dann interessant, wenn dich die Einschränkungen von Shopify Advanced Geld kosten, dein Team ausbremsen oder wichtige Funktionen nicht verfügbar sind. Die folgenden Bereiche helfen dir dabei, den richtigen Zeitpunkt für einen Wechsel einzuschätzen.
Verkaufsvolumen und Infrastruktur
Ein hohes Besucheraufkommen allein bedeutet nicht, dass dein Unternehmen Shopify Plus benötigt. Ein deutlich stärkeres Signal sind konzentrierte Zugriffsspitzen durch Flash Sales, Produkteinführungen oder Marketingkampagnen, die die Leistung deines Checkouts beeinträchtigen könnten.
Während der größten Rabattaktionen und Verkaufsereignisse des Jahres erreicht Shopify weltweit eine durchschnittliche Verfügbarkeit von 99,99 %.
Teamgröße und Mitarbeiterkonten
Shopify Advanced erlaubt 15 Mitarbeiterkonten. Bei Shopify Plus ist die Anzahl dagegen unbegrenzt. Wenn mehr Beschäftigte direkten Zugriff auf deinen Store benötigen, musst du mit Shopify Advanced möglicherweise einschränken, wer im Shopify-Adminbereich arbeiten darf. Sobald weitere Teams oder Abteilungen Zugriff benötigen, kann das ein Hinweis darauf sein, dass ein Upgrade sinnvoll ist.
Shopify Plus bietet außerdem benutzerdefinierte Nutzergruppen. Administrator:innen können Berechtigungen einmal festlegen und anschließend allen Personen innerhalb einer bestimmten Abteilung oder Rolle zuweisen.
Anforderungen im B2B- und Großhandel
Shopify Advanced bietet bereits grundlegende B2B-Funktionen. Dazu gehören Unternehmensprofile, Zahlungsziele, Mengenregeln und die Möglichkeit, Bestellungen selbstständig aufzugeben. Die wichtigste Einschränkung liegt bei maximal drei aktiven Katalogen über alle B2B-Märkte hinweg.
Mit Shopify Plus entfällt diese Begrenzung. Zusätzlich stehen dir folgende Funktionen zur Verfügung:
- Direkte Zuweisung von Katalogen zu Unternehmen oder Unternehmensstandorten
- Individuelle Preise auf Kundenebene durch direkt zugewiesene Unternehmenskataloge
- Festlegung von Anzahlungen
- Teilzahlungen
- Zahlungsanforderungen für jede einzelne Bestellabwicklung
Diese Funktionen sind besonders wichtig, wenn du zahlreiche kundenspezifische Preislisten verwaltest oder Zahlungen in mehreren Schritten einziehst. Benötigst du dagegen nur die grundlegenden B2B-Funktionen von Shopify, kann Shopify Advanced weiterhin ausreichen.
Anpassung von Checkout und Storefront
Mit Shopify Advanced kannst du deinen Onlineshop und das Checkout-Erlebnis bereits an unterschiedliche Märkte anpassen. Die Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung des Checkouts sind jedoch begrenzt.
Shopify Plus bietet dir Zugriff auf die Checkout Branding API und Shopify Extensions. Dadurch kannst du das Checkout-Erlebnis umfassender an deine geschäftlichen Anforderungen anpassen.
Außerdem ermöglicht Shopify Plus unterschiedliche Checkout-Prozesse für B2B- und DTC-Kund:innen innerhalb desselben Stores. So kannst du beispielsweise deinen Großhandelskund:innen andere Zahlungsbedingungen oder Versandoptionen anbieten als deiner Endkundschaft.
Internationaler Handel und mehrere Standorte
Mit Shopify Plus kannst du bis zu neun Erweiterungs-Stores einrichten. Diese sogenannten Expansion Stores unterstützen Unternehmen, die in verschiedenen Märkten oder an mehreren Standorten tätig sind. Jeder aktive Expansion Store benötigt eine eigene Theme-Lizenz.
Für den stationären Handel mit mehreren Standorten unterstützt Shopify Plus bis zu 200 aktive POS-Standorte. Die POS Pro-Gebühren entfallen, wenn Shopify Payments aktiviert ist und an jedem Standort mindestens eine stationäre Transaktion pro Monat verarbeitet wird.
Unternehmen mit komplexeren Headless-Commerce-Anforderungen können mit Shopify Plus außerdem bis zu 25 React-basierte Storefronts betreiben, die mit Hydrogen und Oxygen erstellt wurden. Shopify Advanced unterstützt dagegen eine benutzerdefinierte Storefront.
8 Anzeichen, dass Shopify Advanced nicht mehr ausreicht
Die deutlichsten Hinweise darauf, dass dein Unternehmen aus Shopify Advanced herausgewachsen ist, sind wiederkehrende Aufgaben, die durch die Einschränkungen des Plans aufwendiger oder teurer werden.
- Du hast alle 15 Mitarbeiterkonten vergeben. Weitere Beschäftigte oder Teams benötigen direkten Zugriff auf den Shopify-Adminbereich.
- Drei B2B-Kataloge reichen nicht mehr aus. Du möchtest zusätzliche kundenspezifische Kataloge verwalten oder individuell zuweisen.
- Du stößt bei der Checkout-Anpassung an Grenzen. Dein Unternehmen benötigt mehr Kontrolle über das Einkaufserlebnis während des Bezahlvorgangs.
- Große Produkteinführungen gefährden die Checkout-Leistung. Shopify Plus bietet eine hohe Checkout-Kapazität und Bot-Schutz für Flash Sales und Produktveröffentlichungen.
- Du benötigst eigene Stores für neue Märkte. Dein Unternehmen möchte separate Storefronts für zusätzliche Regionen oder Standorte betreiben.
- Dein stationärer Handel nähert sich zehn aktiven Standorten. Du möchtest dein Filialnetz weiter ausbauen.
- Kampagnen und Integrationen verursachen zu viel manuellen Aufwand. Launchpad, Shopify Functions, benutzerdefinierte Apps und höhere API-Limits können Prozesse vereinfachen.
- Du benötigst umfassenderen Support. Bei kritischen Problemen bietet Shopify Plus außerdem priorisierten Support rund um die Uhr per Telefon und Chat.
Ein Upgrade auf Shopify Plus kann sich somit nicht nur bei steigenden Umsätzen lohnen, sondern auch dann, wenn dein Unternehmen komplexer wird und zusätzliche betriebliche Anforderungen entstehen.
Lohnt sich Shopify Plus für umsatzstarke Onlineshops?
Für umsatzstarke DTC- oder Omnichannel-Unternehmen lohnt sich Shopify Plus, wenn die eingesparten Gebühren, zusätzlichen Roherträge und geringeren Betriebskosten die höheren Plattformgebühren übersteigen.
Für Unternehmen im DACH-Raum ergibt sich folgender direkter Kostenvergleich:
| Kosten | Shopify Advanced | Shopify Plus |
|---|---|---|
| Abonnement | 384 € pro Monat oder 345 € pro Monat bei jährlicher Abrechnung | 2.250 € pro Monat bei einjähriger Laufzeit oder 2.100 € pro Monat bei dreijähriger Laufzeit |
| Reguläre Gebühren für Online-Kartenzahlungen | 1,6 % + 0,30 € | 1,3 % + 0,30 € |
| Transaktionsgebühren für externe Zahlungsanbieter | 0,6 % | 0,2 % |
Auch Leistungsverbesserungen können die Wirtschaftlichkeit beeinflussen. Die DTC- und Großhandelsmarke Al.ive body steigerte ihre Conversion-Rate nach einer individuellen Checkout-Anpassung um 47 % und erzielte innerhalb von vier Tagen rund um den Black Friday einen Umsatz von mehr als einer Million australischen Dollar.
Der Checkout von Shopify Plus wurde unter Last für mehr als 10.000 Checkouts pro Minute getestet und bietet unbegrenzte Bandbreite sowie unbegrenzte Transaktionen. Während der größten Verkaufsereignisse des Jahres erreicht Shopify weltweit eine durchschnittliche Verfügbarkeit von 99,99 %. Dieser Wert unterscheidet sich von der fortlaufend gemessenen Plattformverfügbarkeit von 99,9 % und stellt keine individuelle Service-Level-Vereinbarung für einen einzelnen Store dar.
Auch der Omnichannel-Händler Knya (Englisch) verzeichnete nach dem Upgrade auf Shopify Plus deutliche Verbesserungen. Der Onlineumsatz stieg um 105 %, die Anzahl der Transaktionen um 97 % und die Versandabwicklungszeit sank um 79 %.
Upgrade auf Shopify Plus durchführen: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Wenn du dich für ein Upgrade auf Shopify Plus entscheidest, solltest du den Wechsel sorgfältig vorbereiten. Die folgenden Schritte helfen dir dabei, Kosten, Anforderungen und technische Änderungen frühzeitig zu berücksichtigen.
1. Analysiere die Kosten und Einschränkungen von Shopify Advanced
Dokumentiere zunächst, welche Einschränkungen deines aktuellen Plans zusätzliche Arbeit verursachen, zu entgangenen Umsätzen führen oder Projekte verzögern. Vergleiche anschließend die Funktionen der verschiedenen Shopify-Pläne, um zu erkennen, welche Vorteile tatsächlich erst mit Shopify Plus verfügbar werden.
2. Hole ein individuelles Shopify Plus-Angebot ein
Übermittle dem Shopify Plus-Vertriebsteam den jährlichen Onlineumsatz deines Stores, Informationen zu deiner Zahlungsabwicklung, deinem Geschäftsmodell und deinen technischen Anforderungen. Auf dieser Grundlage erhältst du ein Angebot mit den entsprechenden Plangebühren und Zahlungsgebühren.
3. Prüfe die Vertragsbedingungen
Kontrolliere die Abrechnungswährung, die ein- oder dreijährige Vertragslaufzeit, die Transaktionsgebühren und mögliche Service-Level-Vereinbarungen. Die verfügbaren Währungen und Preise für Shopify Plus können je nach Markt unterschiedlich ausfallen.
4. Plane die technische Umsetzung
Erstelle eine Übersicht über alle Themes, Apps, Integrationen, Checkout-Anpassungen, B2B-Einstellungen, Expansion Stores und Daten, die bei deinem Upgrade relevant sind.
Die Shopify Plus-Launch-Checkliste bietet einen umfassenden Rahmen für die Implementierung und enthält wichtige Kontaktstellen für den Shopify Plus-Support.
5. Überprüfe alle Apps und Integrationen
Shopify veröffentlicht keine einheitliche Kompatibilitätsliste für sämtliche Apps. Installiere daher benötigte Apps frühzeitig, teste alle relevanten Funktionen und dokumentiere mögliche Änderungen am Theme-Code.
Im Shopify App Store findest du Apps für unterschiedliche Geschäftsanforderungen. Das Shopify Partnerprogramm umfasst außerdem zertifizierte Technologiepartner, die spezialisierte Lösungen und Integrationen anbieten. Prüfe vor dem Upgrade, ob deine bestehenden Apps mit Shopify Plus kompatibel sind.
6. Lege einen geeigneten Zeitpunkt für den Wechsel fest
Wähle einen Termin, an dem das Risiko für deinen laufenden Geschäftsbetrieb möglichst gering ist. Schließe alle geplanten Tests ab, bevor du die Änderungen im Live-Store aktivierst.
Shopify Plus bietet unbegrenzt viele Staging-Stores. Dadurch kannst du neue Themes, Checkout-Anpassungen, Apps und Integrationen testen, bevor du Änderungen an deinem produktiven Store vornimmst.
Was ändert sich nach dem Upgrade auf Shopify Plus?
Mit dem Upgrade erhältst du Zugriff auf die zusätzlichen Funktionen von Shopify Plus. Diese werden allerdings nicht automatisch für dein Unternehmen eingerichtet. Nach dem Wechsel musst du bestimmte Einstellungen und Konfigurationen selbst vornehmen.
Die folgende Tabelle zeigt, welche Funktionen dir mit Shopify Plus zur Verfügung stehen und welche Schritte anschließend erforderlich sind.
| Bereich | Neue Möglichkeiten mit Shopify Plus | Erforderliche Einrichtung |
|---|---|---|
| Expansion Stores | Bis zu neun zusätzliche Stores für internationale Märkte oder separate Standorte | Erstelle die Stores, konfiguriere Daten und Einstellungen und lizenziere die jeweiligen Live-Themes. |
| Checkout | Checkout Branding API, Shopify Extensions sowie getrennte B2B- und DTC-Checkout-Erlebnisse innerhalb eines Stores | Entwickle oder installiere die benötigten Erweiterungen und teste die jeweiligen Checkout-Prozesse. |
| Kampagnen | Zugriff auf Launchpad für geplante Rabattaktionen, Produkteinführungen, Wiederverfügbarkeiten, Theme-Änderungen und weitere ereignisbezogene Aufgaben | Installiere Launchpad und konfiguriere die einzelnen Ereignisse. |
| Nutzerverwaltung | Unbegrenzte Mitarbeiterkonten und benutzerdefinierte Nutzergruppen | Lade Nutzer:innen ein, erstelle Gruppen und weise die entsprechenden Berechtigungen zu. |
| B2B | Unbegrenzte B2B-Marktkataloge und direkte Katalogzuweisung an Unternehmen und Unternehmensstandorte | Erstelle die Kataloge und weise sie den jeweiligen Käufer:innen zu. |
| Stationärer Handel | Die ersten 20 POS Pro-Standorte sind enthalten. | Für bis zu 200 Standorte entfallen die POS Pro-Gebühren, wenn dein Unternehmen die dokumentierten Voraussetzungen für Shopify Payments erfüllt. |
| Support | Priorisierter Telefon- und Chat-Support rund um die Uhr | Nutze die im Shopify-Adminbereich angezeigten Kontaktmöglichkeiten für Shopify Plus. |
| Apps und Partner | Zugriff auf das Shopify Plus Certified Technology Partner Programm. | Wähle geeignete App-Anbieter oder Servicepartner aus und schließe die erforderlichen Verträge ab. |
| Tests | Unbegrenzte Staging-Stores, 1 TB Dateispeicher pro Store und bis zu 100 Themes | Erstelle die Staging-Stores und aktiviere die verfügbaren Testfunktionen in den ausgewählten Stores. |
| Deaktivierung von Benachrichtigungen | Der Shopify Plus-Support kann ausgewählte E-Mail-Benachrichtigungen an Kund:innen deaktivieren. | Kontaktiere den Shopify Plus-Support und teile mit, welche Benachrichtigungen deaktiviert werden sollen. |
| APIs | Zusätzliche REST-Ressourcen wie GiftCard, Multipass und User sowie GraphQL-Ressourcen wie publishablePublish und publishableUnpublish | Aktualisiere und teste Integrationen, die die zusätzlichen Kapazitäten oder Ressourcen verwenden. |
Der Store-Wechsler ist eine separate Funktion des Shopify-Adminbereichs und steht nicht ausschließlich mit Shopify Plus zur Verfügung. Damit kannst du zwischen Stores und Organisationen wechseln, die mit derselben E-Mail-Adresse verknüpft sind.
Expansion Stores werden im Store-Wechsler angezeigt, sobald du die entsprechenden Zugriffsberechtigungen besitzt. Über den Store-Wechsler selbst lassen sich diese Stores jedoch weder erstellen noch verwalten.
Fazit: Wann ist ein Upgrade auf Shopify Plus sinnvoll?
Ein Upgrade auf Shopify Plus lohnt sich vor allem dann, wenn dein Unternehmen an die funktionalen oder betrieblichen Grenzen von Shopify Advanced stößt. Ein bestimmter Mindestumsatz ist dafür nicht erforderlich.
Entscheidend ist, ob die zusätzlichen Funktionen, niedrigeren Zahlungsgebühren und möglichen Einsparungen bei den Betriebskosten den höheren Abonnementpreis rechtfertigen. Besonders für Unternehmen mit einem hohen Transaktionsvolumen, komplexen B2B-Anforderungen, internationalen Verkaufsaktivitäten oder mehreren Standorten kann Shopify Plus langfristig eine wirtschaftlich sinnvolle Lösung sein.
Bevor du dich für den Wechsel entscheidest, solltest du deine aktuellen Kosten analysieren, mögliche Einsparungen berechnen und prüfen, welche zusätzlichen Funktionen dein Unternehmen tatsächlich benötigt.
Dieser Beitrag erschien ursprünglich im Shopify.com-Blog und wurde übersetzt.




